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SILVRETTATELIER 06 Roman
Fehr | Heinz Göbel | Roland Haas | Lisa Haselbek Richard Jochum | Birgitta
Linhart | Stefan Rohner | Martin Vesely
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Wir steigen auf Berge, weil sie da sind, soll dereinst
der Bergsteiger George Leigh Mallory (1886-1924) kurz und bündig gesagt haben.
Mallory verschwand 1924 knapp unter dem Gipfel des Mount Everest von der Bildfläche.
Der Künstler Carl Andre zog den phänomenalen analytischen Schluss: Man
besteigt einen Berg, weil er da ist. Man macht ein Kunstwerk, weil es noch nicht
da ist. Und für Jack Kerouac waren Berge Räume. Und der
Raum ist eine Einbildung, so der schriftstellerische Protagonist der Beat-Generation.
Der Maler Christian Ludwig Attersee hält Berge vielfach für überflüssig,
weil sie den Wind wegnehmen, den man zum Segeln braucht. Und der Meister der Spannung,
Alfred Hitchcock, meinte einmal, Berge sind da, damit Menschen in Schluchten
stürzen. KünstlerInnen hingegen wie die TeilnehmerInnen des SilvrettAteliers
können auch die Schluchten hinauffallen, um sich den exzessiven Naturerlebnissen
auszusetzen, die wiederum zu Projektionsflächen und Gratwanderungen künstlerischer
Ideen und Strategien werden. Auszug aus Der Berg als (Kunst)Raum von
Karlheinz Pichler, Katalog SilvrettAtelier 06 Dauer der Ausstellung:
6. bis 29. April 2007 Vernissage im Palais Liechtenstein, Feldkirch Donnerstag,
5. April 2007, 20.00 Uhr Begrüßung: Dir. Dr. Christof Germann Zur
Ausstellung spricht Karl-Heinz Pichler Ausstellungsgespräch mit Roland
Haas: Samstag, 28. April, 11 Uhr Zur Ausstellung erscheint ein Katalog pdf
der Einladung zum download top
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