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SILVRETTATELIER 2004
Ergebnisse eines künstlerischen Bergsymposiums




Ines Agostinelli, Barbara Bernsteiner, Margaretha Bootsma, Maria Bußmann, Othmar Eder, Christoph Feichtinger, Roland Haas, Timo Jokela, Ruth Knünz, Leena Naumanen

Alle zwei Jahre führt das SilvrettAtelier als Projekt der Vorarlberger Illwerke AG Kunstschaffende zu einem hochalpinen Kunstsymposium auf 2000 Metern Seehöhe zusammen. Für die vierte Auflage im Sommer 2004 haben sich zehn KünstlerInnen aus Kanada, Finnland, Deutschland, der Schweiz und Österreich im Atelier im Silvrettadorf auf der Bielerhöhe eingefunden. Konfrontiert mit den spezifischen Gegebenheiten des Ortes - geomorphologische Situation, Verlauf der europäischen Wasserscheide, Ursprung der Ill am schwindenden Gletscher, Stausee und Staumauer als Touristenattraktion - ergibt sich die Thematik der künstlerischen Auseinandersetzung von selbst. In der Bergwelt der Silvretta, die rasch vom Postkartenidyll zur rauen, unwirtlichen Szenerie wechseln kann, wird die Natur zum unmittelbaren Erlebnis, das sich in unterschiedlichster Art und Weise in den Arbeiten der Künstler vor Ort niederschlägt. Einen besonderen Reiz bilden die im Spannungsfeld von Technik und Natur angesiedelten vielgestaltigen Relationen Mensch-Natur.
Mit seiner eigenständigen Position und dem kontinuierlich hohen künstlerischen Niveau hat sich das SilvrettAtelier bereits über die Region hinaus international etabliert. Damit einher geht das Bemühen des Projektleiters Roland Haas, dem beständig gewachsenen, in dieser Form des wiederkehrenden Kunst-Hochgebirgs-Symposiums einmaligen Projekt durch Öffnung einen internationalen Künstleraustausch zu bescheren.

 

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