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ANGELO MONTIBELLER
Eine Annäherung
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Der im Juli 1991 verstorbene Maler und Zeichner
Angelo Montibeller wäre am 2. Oktober 100 Jahre alt geworden.
Für das Palais Liechtenstein Anlass, auf das umfangreiche
Werk dieses Künstlers einen retrospektiven Blick zu werfen.
Montibeller schuf in seiner produktiven Phase ein Opus, das
mehrere tausend Arbeiten umfasst. Thematisch setzte sich der
Künstler vor allem mit der Vorarlberger Landschaft, Stillleben,
Porträt sowie dem Akt auseinander. Werktechnisch stützte
er sich auf Öl, Aquarellfarben, Kohlestift und Kreide
genau so ab wie auf Drucktechniken à la Holz- und Linolschnitt
oder Radierung und Monotypie.
In den 50er und 60er Jahren stand Montibeller in regem Gedankenaustausch
mit Martin Häusle, Andreas Amann und Albert Rauch. Häusle
war für den Autodidakten wohl der wichtigste Vermittler.
Von den genannten Künstlern befinden sich ebenfalls Werke
in der Ausstellung.
In den 70er Jahren arbeitete Montibeller häufig im sogenannten
Feldkircher Malerkreis, zu dem in engerem Sinne Walter Schmidl,
Theo Peschaut, Heinz Beutter, Ricky Wieser, Friedl Beller,
Rudolf Zanona, Elisabeth Beutter sowie auch Gerold Hirn zählten.
Werkbeispiele dieses Feldkicher Malerkreises ergänzen
die Montibeller-Werkschau.
(Karlheinz Pichler)
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