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KIKI KOGELNIK

Sprühender Einfallsreichtum, verblüffende Ironie, Vorliebe für grelle Farben, immer aber gebrochen durch eine gewisse Distanz und Kühle kennzeichnet das Werk jener Künstlerin, die wohl als einzige in der österreichischen Kunst zu einer individuellen und originellen Sicht amerikanischer Pop-art fand: Kiki Kogelnik (1935 - 1997), der das Palais Liechtenstein
eine umfangreiche Einzelausstellung widmet.

Die Ausstellung im Palais Liechtenstein präsentiert eine markante Auswahl von Werken der 60er und 70er Jahre. Die Bilder, Zeichnungen und Skulpturen dieser Zeit bilden Konzentrat und Höhepunkt von Kogelniks Auseinandersetzung mit der amerikanischen Pop-art und sind zugleich exemplarisch für den stark subjektiven, ironisch gefärbten Ansatz der Künstlerin.
Kiki Kogelnik war eine unabhängige Frau und Künstlerin. Die "Space art", die "Hangings" und die "Women" der 70er Jahre zeigen wichtige Perioden ihres Gesamtwerkes, das immer eine eigene Mixtur aus Zeitbezogenheit, persönlicher Erlebniswelt und spielerischem Umgang mit Formen und Farben ist. Manches Mal scharf auf des Messers Schneide zwischen gehaltvollem Ernst und dekorativem Spiel, ist es ein Werk voller Humor, Charme und Courage.

(Auszug aus einem Aufsatz von Dr. Karin Dornbach 2004)



Vernissage im Palais Liechtenstein, Feldkirch
Dienstag, 26. Oktober 2004, 10.30 Uhr
Zur Ausstellung spricht Dr. Karin Dornbach, Kiki Kogelnik Foundation ( Wien/New York)

Diese Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Kiki Kogelnik Foundation (Wien/ New York) und der KAMart 2004 realisiert

 

 

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