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Jehle
ANNE MARIE JEHLE
wurde 1937 in Feldkirch geboren. Sie verstarb 2000 in Vaduz.
Bis 1989 lebte und arbeitete sie in Feldkirch in der Carinagasse
33. Sie gehört zu den interessantesten
Künstlerpersönlichkeiten Vorarlbergs seit dem Ende
des Zweiten Weltkriegs. Ihr Werdegang war wesentlich
von Kontakten zur internationalen Kunstszene geprägt
und erfolgte in wenigen Jahren mit grossem Erfolg.
Sie wurde sowohl in der in Europa weit verbreiteten Konzeptkunst
schnell akzeptiert wie auch in der sich
seit Beginn der 1970er Jahre international etablierenden feministischen
Kunst.
Bis 1984 war Jehle an Ausstellungen in Paris, Basel, Bern,
St. Gallen, Wien, Graz, Feldkirch, Bregenz,
Berlin, Düsseldorf, Wuppertal und Bonn beteiligt. 1989-93
folgte ein USA-Aufenthalt. Sie lebte danach bis
2000 in der Schweiz und in Liechtenstein. A.M. Jehle hob die
Grenze zwischen Kunst und Leben auf. Ihr
Werk bewegt sich zwischen Objekt und Materialbild, Installation
und Konzeptkunst, setzt sich auseinander
mit Aspekten des Alltags und des Privaten (Gesellschaftskritik),
von Identität und Rollenbildern (Gender),
Phänomenen der Macht, später mit Grenzerfahrungen.
Ihrer Heimat wie der Fachwelt ist sie heute nur wenig bekannt.
Die retrospektive Ausstellung ist ein Schritt
in die Öffentlichkeit zur Wiederentdeckung ihres Werkes,
das zu den interessantesten seiner Art im
nördlichen Raum der Alpen gehört.
Vernissage:
Donnerstag, 12. November 2009, 20 Uhr
Palais Liechtenstein, Feldkirch, Schlossergasse 8
Begrüßung: Dr. Wolfgang Ilg, Präsident Palais
Liechtenstein Forum für zeitgenössische Kunst
Zur Ausstellung: Mag. Dagmar Streckel, Kuratorin
Dauer der Ausstellung: 13. November bis 13. Dezember 2009
Öffnungszeiten der Ausstellung im Palais Liechtenstein
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Öffnungzeiten
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Mittwoch -Freitag
Samstag + Sonntag
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16 bis 19 Uhr
10 bis 13 Uhr
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Kulturreferat Feldkirch, Schlossergasse 8, 6800 Feldkirch
Tel. +43 (0)5522 304 1272
Einladung
als pdf zum Download
Pressemitteilung
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